Einstieg in Photoshop™

Auf dieser Seite wollen wir euch einmal erklären was Photoshop™ ist, was es macht und euch einige nützliche Tipps geben, damit Ihr noch schneller zu schöneren Ergebnissen kommt.

Zuvor aber noch etwas über die Geschichte und das Einsatzgebiet:
Photoshop™ ist ein professionelles Bildbearbeitungsprogramm, dass von Adobe Systems seit 1988 stetig weiterentwickelt wird. Damals noch unter dem Namen Display. Die aktuelle Version 12.0 (CS5) ist im April 2010 für Mac und Windows auf den Markt gekommen. In Deutschland wurde Sie dann etwas später im Mai zum Kauf angeboten.
Seit der Version 8.0 hat man sich auf eine neue Benennung der Produkte geeinigt: An den Namen des Produkts wird nun ein “CS” (Creative Suite) gehängt um die jeweilige Zugehörigkeit deutlich zu machen. Die eigentliche Versionsnummer (8, 9, 10 …) wird aber zusätzlich genannt.

 

Aber nun zum eigentlichen Thema:

1. Die Benutzeroberfläche:

Wie Ihr sehen könnt, seht Ihr nichts:
Eine große, leere und graue Arbeitsfläche. Hier werden die Bilder später bearbeitet (wie der Name schon sagt). Mit der Version Cs3 (10.0) hat Adobe noch einmal kräftig aufgeräumt und die Arbeitsfläche deutlich übersichtlicher gestaltet.

 2. Die Werkzeugleiste:


Links findet sich die Werkzeugleiste wieder, in der alle wichtigen Werkzeuge sind, die ihr braucht.
Durch einfaches Klicken auf ein bestimmtes Symbol wählt Ihr das entsprechende Werkzeug aus.

Hinter vielen verstrecken sich allerdings oftmals noch weitere (erkennbar an den kleinen schwarzen Pfeilen am unteren rechten Rand). Ihr könnt sie durch Kurzes gedrückt halten der Maustaste zum Vorschein bringen.

 

Das Auswahlwerkzeug: Mit diesem Werkzeug lassen sich schnell und einfach Rechtecke oder auch Ellipsen (lange das Symbol gerückt halten) auswählen. Den ausgewählten Bereich könnt Ihr dann freistellen, kopieren, füllen, löschen oder anders weiter bearbeiten. Habt Ihr einmal eine Auswahl getroffen, könnt Ihr nur noch in diesem Bereich arbeiten.

 

Der Pfeil: Hiermit lassen sich Objekte auf der Bühne frei bewegen und beliebig positionieren. Mit der Zweiten wichtigen Funktion lassen sich die Objekte beliebig skalieren. Wollt Ihr die Proportionen von Objekten erhalten, müsst Ihr die Shift-Taste dabei gedrückt halten. Haltet ihr die STRG-Taste gedrückt, zieht Ihr nur an dem einen Punkt und verzerrt somit das Objekt.

Das Polygon-Lasso bietet dieselben Funktionen wie das Auswahlwerkzeug. Der wichtigste Unterschied ist, dass man hier polygone Flächen auswählen kann. Sprich: Wenn ein Objekt nicht rechteckig oder kreisförmig ist, kann man mit dem Lassowerkzeug eine völlig freie und individuelle Auswahl treffen. Auch hierbei hat man mehrere Werkzeugvarianten. Zum einen das Lasso-Werkzeug, welches eine völlig freie Auswahl ermöglicht (frei Hand) und das magnetische Lasso-Werkzeug. Beim magnetischen Lasso versucht Photoshop selbst die Struktur des Objektes zu erkennen und legt ein “Lasso” um diese.
Der Zauberstab wählt automatisch Bereiche aus, welche selber oder eine sehr ähnliche Farbe haben. Man kann damit schnell Hintergründe entfernen wie z.B. eine weiße Mauer oder einen blauen Himmel. Diese Metode ist leider unsauber und daher eher für den “Quick-and-dirty” – Style.
Freisteller: Wenn Ihr ein Bild freistellen (zuschneiden) wollt, benutzt Ihr einfach dieses Werkzeug.Ihr habt zusätzlich die Option den ausgewählten Bereich auf eine bestimmte Bildgröße mit bestimmter Auflösung zu zuschneiden.
Ein sehr simples Werkzeug. Ihr wollt einmal genau den Farbwert von genau dem einen Pixel wissen? Einfach die Pipette nehmen, ranzoomen und auf das eine Pixel klicken. Natürlich verbergen sich noch weiter Werkzeuge hierhinter. Mit dem Farbaufnahme Werkzeug könnt Ihr auf eurem Bild sozusagen Messpunkte anlegen und diese dann in der Infobox kontrollieren. Desweitern befindet sich hier auch noch ein Lineal, mit dem Ihr Längen in der Infobox kontrollieren könnt.
Unser kleiner Allrounder: Der Bereichsreparatur-Pinsel. Ihr könnt ihn wunderbar für die Erste grobe Retusche benutzen. Wenn auf dem Bild z.B. kleine Hautunreinheiten, Pickel, Falten, Staub o.ä. sind, könnt ihr diese mit dem Bereichsreparatur-Pinsel “übermalen”. Photoshop erkennt automatisch die umliegenden Pixel und versucht so gut wie möglich den Bereich der Umgebung anzupassen, was bei kleineren Schönheitsfehlern auch wunderbar klappt.
Der Pinsel: Das wohl am meisten verwendete Werkzeug in Photoshop. Gemalt wird immer mit der Fördergrundfarbe. Ihr habt die Möglichkeit voreingestellt Pinselgrößen zu benutzen, oder auch ganz individuell Formen und Einstellungen zu definieren. Diese könnt Ihr auch speichern, falls Ihr später noch einmal darauf zugreifen wollt. Das Pinselmenü erreicht Ihr über den Shortcut F5.
Der Kopierstempel: Mit diesem Werkzeug lassen sich wie beim Bereichsreparatur-Pinsel kleinere Bildfehler ausbessern. Man kann aber genauso gut größere Unschönheiten kaschieren, denn hier lässt sich ein Bereich der als Verbesserungsvorlage dienen soll selbst definieren. Ihr müsst also zuerst mit gedrückter ALT-Taste die Quelle für den Pinsel angeben. WICHTIG: Ihr werdet wahrscheinlich schnell merken, dass sich die Bezugsquelle beim Ausbessern mitbewegt. Das solltet ihr immer im Hinterkopf behalten.
Das Radiergummi: Es radiert. Hier lassen sich Deckkraft und Größe selbst bestimmen.
Mit dem Verlaufwerkzeug lassen sich Verläufe erstellen. Hier könnt Ihr voreingestellte Verläufe auswählen oder auch alles Selbst definieren. Darunter befindet sich das Füllwerkzeug, mit dem ihr Flächen vollfarbig füllen könnt.
Das Zeichenstift-Wekrzeug dient vornehmlich dazu, Objekte freizustellen. Man kann auch eigene Formen erstellen, was in den meisten Fällen aber zu zeitaufwendig ist. Die selbst erstellten Flächen werden dann als Pfadebenen angelegt.
Text: Mit Text-Werkzeug lassen sich Texte in das Bild einfügen. Ihr könnt Schriften selbst auswählen, den Schriftstil festlegen ebenso wie die Farbe. Darunter befindet sich das vertikale Schrift-Werkzeug mit dem Ihr die Schrift vertikal (von oben nach unten) setzen könnt.

Mit dem Direktauswahl-Werkzeug lassen sich einzelne Pfadpunkte oder auch Eckpunkte von Objekten auswählen. Das ist dann ähnlich, wie beim Pfeil-Werkzeug wo Ihr die Objekte verzerren könnt.

Rechteck- oder auch Formwerkzeug: Hier könnt ihr Rechtecke, abgerundete Rechtecke, Ellipse, Kreise, Linien oder eigene Formen in allen Größen und Farben aufziehen. Schaut einfach, nach was sich unter dem Werkzeug noch alles verbirgt.
Die Hand: Um die Sichtfläche zu verschieben, könnt Ihr die Hand benutzen. Es ist aber ratsamer, einfach die Leertaste gedrückt zu halten.
Die Lupe: Zum ran und rauszoomen gedacht. Auch hier ist es besser, die ALT-Taste und das Mausrad in Kombination zu verwenden. In der aktuellen Version von Photoshop kann man, wenn das Werkzeug ausgewählt ist, mit gedrückter linker Maustaste und hin und her bewegen der Maus ebenfalls zoomen.
Anmerkung: Ihr solltet auf jeden Fall auch einen Blick auf die wichtigsten Shortcuts werfen. Das erspart unendlich Zeit und Nerven!

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