Photoshop statt Skalpell

Geschummelt wurde schon immer. Insbesondere, was das Aussehen angeht. Gefärbte Haare, gemachte Brüste oder Permanent-Make-Up sind nichts Besonderes mehr. Und das gilt nicht mehr nur für unsere Superstars.

Doch während in Zeiten der Analogiefotografie das Schummeln für das perfekte Fotos höchst kompliziert war, reicht heute ein Bearbeiten mit der Computersoftware Photoshop. Traummaße, ebenmäßiger Teint und ordentliche Trizeps mit nur ein paar Mausklicken. So ist die effektivste und kostengünstigste Schönheits-OP ohne Zweifel die Bildbearbeitung.

Beim Anblick von Hochglanzmagazinen fragen wir uns ständig, wie die abgebildeten Schönheiten es schaffen, mit 50 noch auszusehen wie mit 30. Der Personal-Trainer allein macht es sicher nicht möglich. Also lieber mal eine ordentliche Portion Photoshop. Doch diese angenehme Art der Generalüberholung ist nicht mehr nur Stars vorbehalten, Auch muss man kein professioneller Grafik-Designer mehr sein, um die eigenen Augenringe und Fettpölsterchen zu retuschieren. Die Digitalfotografie macht es auch für den Laien möglich.

Einfach Foto machen, auf den Rechner laden – und los geht’s. Das komplexe Programm Adobe Photoshop ist zwar praktisch, aber eine PC-Software für den Massenmarkt kombiniert mit dem richtigen Bildschirm macht sinnvolles Arbeiten auch möglich. Die Programme für den durchschnittlichen Konsumenten unterscheiden sich von Photoshop lediglich durch die eingeschränkte Anzahl von Veränderungsmöglichkeiten. So können rote Teufelsaugen schnell weggeklickt werden.

Auch kann mit wenigen Mausklicken das Bild geschärft und der Tonumfang verbessert werden. Kinderleicht verwandeln sich Schnappschüsse auf dem PC zu professionellen Aufnahmen. Und wer sich einmal in die Welten des Grafik-Designs eingearbeitet hat, kann sich dann mit etwas Erfahrung mit Adobe Photoshop völlig austoben. Nur noch der professionelle Monitor, und das digitale Farbenmeer glitzert grenzenlos.

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